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EU Beteiligungen der Virtuellen Schule Österreich

Die Abteilung IT/3, IT Systeme für Unterrichtszwecke ist seit 1997 aktiv in internationalen IKT-Projekten.

Die Virtuelle Schule Österreich beteiligt sich daher an zahlreichen EU-Projekten.

Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Institutionen und Firmen sind herzlich eingeladen, sich an diesen EU-Projekten zu beteiligen!

Hier finden Sie Kurzbeschreibungen zu den EU Projekten (alphabetische Reihenfolge): 

  1. Atlas @ Cern
  2. Bildungonline contribute
  3. BildungOnline grenzenlos
  4. Burgen und Schlösser
  5. CALIBRATE
  6. CerOrganic
  7. COLLAGE
  8. COSMOS
  9. ECB (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  10. EdReNE
  11. eSkills
  12. Games in Schools
  13. iClass
  14. iTec (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  15. KLiC
  16. LoT und InLot
  17. LRE - Learning Resources Exchange
  18. MELT
  19. Metaschool
  20. Net-Music
  21. OER - The Pollen Project
  22. OpenScienceResources
  23. Organic.Edunet
  24. P2V
  25. Pathway (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  26. Pri-Sci-Net (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  27. pSkills
  28. RUeNTER
  29. Scientix & Spice (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  30. Steps
  31. Wirtschaftliche Brücke
  32. ViS:EU - Austauschportal zu den Gegenstandsportalen (Kurzbeschreibung in Arbeit)
  33. EUN - European Schoolnet 
  34. ENIS - Europäisches Netzwerk innovativer Schulen
  35. EPS - European Science Parlament

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Atlas @ Cern

Learning with ATLAS @ CERN

Projektlaufzeit: 01. 12. 2008 - 30. 11. 2010

Kurzbeschreibung:

CERN, die Europäische Organisation für Nukleare Forschung, ist das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik.

ATLAS – „A Toroidal LHC ApparatuS“ ist ein Detektor von 22 m Höhe und 45 m Breite am LHC, dem Großen Hadronen-Speicherring von CERN.

Das ATLAS-Experiment ist eines der größten Abenteuer der Forschung: rund 3000 WissenschafterInnen aus verschiedenen Ländern der Welt arbeiten gemeinsam daran, mit dem ATLAS-Detektor hochenergetische Teilchen-Kollisionen zu untersuchen und den Nachweis unterschiedlicher Teilchenspuren zu erbringen. So hofft man, mehr über jene Kräfte zu erfahren, die unser Weltall geformt haben und seine weitere Entwicklung bestimmen werden. 

Das Projekt ATLAS@Cern wi

  • vorhandene Informationen und Daten benutzerfreundlich und unterrichtsgerecht aufarbeiten und als Lehrmaterial (eContent) für Unterrichtende, SchülerInnen und Studierende im Web zugänglich machen:
  • diese Materialien im Unterricht einsetzen und Erfahrungen austauschen
  • einen auf Problemlösung, Recherche und Experimenten basierenden MST (Mathematics, Science and Technologies)- Untericht födern
  • ein Netzwerk von LehrerInnen, WissenschafterInne, LehrplanentwickerInnen und wissenschaftlichen Institutionen und Science Museen aufbauen
  • eine Webplattform mit folgenden Bereichen aufbauen:
  • Sammlung und Qualitätssicherung von bestehendem eContent
  • LA@CERN Toolbox: Interactive Analysis Tools (3D, 2D Animationen)
  • Ausarbeitung eines LA@CERN Guide of Good Practice
  • die Teilnahme an ATLAS@Cern Trainingskursen anbieten
  • eine Studienreise nach Cern ermöglichen

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Das internationale Projekt bietet zahlreiche Lernmaterialien zum Thema Teilchenphysik und naturwissenschaftlichen Fächern, die frei für den Unterricht verwendet werden können.

Gegenstände: Physik, Mathematik, Informatik, Englisch

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Bildung Online contribute

BildungOnline – contribute

BildungOnline: http://www.bildungonline.at
BildungOnline Österreich: http://virtuelleschule.bmukk.gv.at/projekte-international/eu-projekte-abgeschlossen/bildungonline-contribute/

Projektlaufzeit: 04. 2006 – 09. 2007

Kurzbeschreibung:

Bildung Online ist ein Forum zur Begleitung von IT-Initiativen von Schulen und zur Erfassung und Verteilung von eContent zum barrierefreien Zugriff vorzugsweise für den schulischen Unterricht.

Nach dem Motto „Alt trifft Jung“ wurden Materialien für einen Einstiegskurs in die Welt des PCs und des Internets für SeniorInnen entwickelt, der von SchülerInnen im Rahmen des Unterrichts gehalten werden kann. Dadurch verbessert sich einerseits der Lernerfolg der SchülerInnen (die ‚Behaltensquote’ liegt bei 80%, wenn Information statt nur passiv aufgenommen auch aktiv weitergegeben wird), andererseits wird ein Beitrag zur Verarbeitung des Generationenkonflikts geleistet.

Weiters wurden Unterlagen und Konzepte zur weiteren Unterstützung von SeniorInnen und Senioreneinrichtungen zur Nutzung der Neuen Medien entwickelt.

Für den sinnvollen Einsatz von eContent in vielen Bereichen – vor allem im schulischen Unterricht – ist es nötig, vorhandenen Content zu erfassen bzw. aufzubereiten, mit Schlagworten zu versehen und in geeigneten Formen (Datenbanken) anzubieten. Die vorhandenen Strukturen (z. B. EU-konforme Metadatenkataloge) sollen mit Daten befüllt bzw. mit entsprechenden Zugriffsmechanismen (Authentifizierungsverfahren, Abrechnungssysteme, …) verwertbar gemacht werden. Ziel ist hier vor allem, die Systeme der beiden Länder einander anzugleichen, sodass ein Austausch von eContent möglich wird.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

SchülerInnen erhalten die Möglichkeit, selbst in die Rolle eines Lehrers/einer Lehrerin zu schlüpfen, indem sie im Rahmen des Unterrichts Einsteigerkurse in die Welt des PCs und des Internets für SeniorInnen abhalten. Dies erfordert eine aktive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff, was den Lernerfolg nachhaltig fördert, und verbessert das Verständnis zwischen den Generationen.

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Bildung Online grenzenlos

BildungOnline – grenzenlos

Bildung Online: http://www.bildungonline.at

Bildung Online Dokumentation Österreich: http://virtuelleschule.bmukk.gv.at/projekte-international/eu-projekte/bildungonline-grenzenlos/

 

Projektlaufzeit: 2004 - 2005

Kurzbeschreibung:

Die Neuen Technologien verändern tiefgreifend unsere Gesellschaftsstruktur und bekommen daher auch in den Schulen einen hohen Stellenwert. Dabei ergeben sich für die LehrerInnen verschiedene Aufgabenfeld

  • Die Neuen Technologien (Vernetzung, Internet, Multimedia-PC) werden als weiteres Hilfsmittel zur Unterstützung der Wissensvermittlung in fast allen Unterrichtsgegenständen eingesetzt.
  • Die Gefahren und die sich ändernden Arbeits- und Lebensumstände, die sich aus der weltweiten Vernetzung ergeben, sollen gesellschafts- und sozialkritisch als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip vermittelt werden.
  • Die komplexe Hard- und Softwareausstattung der Schulen muss installiert und gewartet werden. In allen Organisationseinheiten (Schulämtern, Bundesländern, Ministerien, ...) werden dazu Konzepte entwickelt und evaluiert. Die unterschiedlichen, mehr oder weniger erfolgreichen Lösungsansätze bleiben derzeit aber geographisch (z. B. innerhalb eines Landkreises) oder ideell (z. B. innerhalb eines bestimmten Schultyps) isoliert.

Auf diesem Hintergrund wurde das Projekt Bildung Online – grenzenlos, eine Plattform zur Präsentation und Begleitung von IT-Initiativen für Schulen und zur Diskussion des Einsatzes der Neuen Medien im Unterricht, gegründet. Das Projekt hatte folgende Ziele:

  • Bestehende Infrastrukturen in den Partnerinstitutionen in Österreich und Deutschland sollten einander bekannt gemacht und gegebenenfalls vernetzt werden.
  • Es sollten IT-Partnerprojekte gezielt initiiert und mögliche Synergien genutzt werden.
  • Die in Österreich (Tirol) und Deutschland (Bayern) gesetzten Maßnahmen zur Betreuung und Unterstützung der LehrerInnen beim Einsatz der Neuen Medien im Unterricht sowie bei der Systembetreuung sollten verglichen und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit angestrebt werden.
  • Gemeinsame Diskussionen und Evaluationen von Lerninhalten für den Unterricht sollten ermöglicht und Synergien im Bereich der Erstellung von eLearning-Content genutzt werden.

Durch länderübergreifende Arbeitskreise, eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Workshops („eLearning-Werkstatt“, „eLearning-Stammtisch“) und eine zentrale Bildungskonferenz („BildungOnline – Aktionstage“ in Hall in Tirol) sollte der strukturierte Gedankenaustausch, die Diskussion und der Vergleich der verwendeten Inhalte im Bereich der Neuen Medien ermöglicht werden.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen erhalten Informationen und Unterstützung beim Einsatz Neuer Technologien und Medien im Unterricht. Sie können sich z. B. im Rahmen der BildungOnline-Aktionstage über Neuentwicklungen aus den Bereichen IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und Schule unabhängig informieren, Erfahrungen austauschen und eigene Ideen und Arbeiten aus dem Bereich der Neuen Technologien präsentieren und zur Diskussion stellen. Sie haben in Form von Fachvorträgen und Spezialfortbildungen Zugang zu ExpertInnen-Meinungen. Beispiele von good practice sollen den LehrerInnen beim Einsatz der Neuen Technologien im Unterricht helfen.

Für Projektgruppen von SchülerInnen bieten die BildungOnline-Aktionstage die Möglichkeit, eigene Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Burgen und Schlösser

Burgen und Schlösser und ihre virtuelle Geschichte (Salzburg)

Burgen und Schlösser: http://wissen.virtuelleschule.at/abz-stjosef 

Kurzbeschreibung:

Burgen und Schlösser sind Orte und Gebäude, die historisches Leben in anschaulicher Weise repräsentieren. Sie stellen eine Fundgrube für erlebnisorientiertes, unterhaltsames und interessenbezogenes Lernen da.

Das Projekt „Burgen und Schlösser Salzburg: Eine Entdeckungsreise durch die Salzburger Residenz“ mit Wolf Dietrich und Salome Alt hatte sich zum Ziel gesetzt, bei LehrerInnen der Sekundarstufe und SchülerInnen im Alter von 14-17 Jahren Neugierde und Interesse an der Salzburger Residenz wecken – und zwar an ihrer geschichtlichen Entwicklung, den damit verbundenen historischen Persönlichkeiten, ihrer Lebensgeschichte, dem Leben zu Hofe, aber auch am ganz normalen Alltagsleben.

Online Lernmodule, Internetrecherche sowie Lerneinheiten im Sinne des Blended Learning mit offline Phasen und Projektelementen bereiten die SchülerInnen auf einen realen Besuch der Salzburger Residenz vor. Durch Hilfestellung bei der Erforschung der Salzburger Residenz und bei der Dokumentation der gewonnen Erkenntnisse soll den SchülerInnen die Freude an der eigenständigen Auffindung von Informationen erlebbar gemacht werden. Die Fertigkeit, sich selbständig Informationen beschaffen zu können, vermittelt den SchülerInnen Methodenkompetenz und ist ein unerlässliches Werkzeug für ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

SchülerInnen zwischen 14 und 17 Jahren hatten bei diesem Projekt die Gelegenheit zu Einblick und Mitgestaltung bei Projektplanung und Projektmanagement (Mitarbeit beim Planen von Teilprojekten und bei Ausführung von Arbeitspaketen im Rahmen von fächerübergreifendem und schulstufenübergreifendem Unterricht). Sie erhielten Einblick darin, wie Schulunterrichtsfächer ineinander greifen und aufeinander aufbauen können. Außerdem bot sich den SchülerInnen die Gelegenheit, sich mit regionaler Kultur, d. h. mit regionalen historischen Bauten (Salzburger Residenz), deren Geschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart, projektbezogen eingehend auseinanderzusetzen. Sie konnten so einen praxisnahen Unterricht zum Anfassen erleben und praktische Bezüge zur lokalen Kultur und Geschichte und zu Schulunterrichtsfächern herstellen und erfahren.

Über die themenbasierte Website des Projektes können SchülerInnen und LehrerInnen, sich mit den Inhalten auseinandersetzen, gemäß den individuellen Interessen, thematischen Schwerpunkten und im individuellen Lerntempo Wissen erwerben.

Gegenstände: Wirtschaftinformatik, Englisch, Deutsch, Kreatives Gestalten

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Calibrate

Learning Resources for School

CALIBRATE Österreich: http://calibrate.eun.org 

Projektlaufzeit: 10. 2005 – 03. 2008

Folgeprojekt von: CELEBRATE, ITCOLE und VALNET

Kurzbeschreibung:

CALIBRATE befasste sich mit der Entwicklung von Werkzeugen, die den Austausch von Inhalten und die Zusammenarbeit zwischen Unterrichtsministerien und anderen AnbieterInnen von Bildungsverzeichnissen ermöglichen und fördern, sowie mit der Erstellung einer „Open Source Toolbox“, die den kollaborativen Einsatz von Lernressourcen unterstützt. Ziel des Projektes war es, den gemeinsamen Gebrauch und Austausch von Lernressourcen in Schulen zu unterstützen.

CALIBRATE spielte außerdem strategisch eine wesentliche Rolle bei der Schaffung eines Rahmens für ein neues europäisches Lernressourcen Austausch-System (LRE), das 2008 vom EUN implementiert wurde.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und Schülerinnen?

Im Zentrum des CALIBRATE Projekts stehen die Unterrichtenden. Sie sind die AnwenderInnen, die nach Lehrmaterialien suchen, welche am Schulportal zu finden sind, und diese einsetzen. Sie produzieren, bearbeiten und adaptieren Materialien, Stundenbilder und Ideen, um ihren Unterricht lebendiger zu gestalten und ihre SchülerInnen und StudentInnen optimal zu motivieren.

Wie oft, glauben Sie, brauchen Sie eine besondere Übung, einen anderen Anspruch, etwas Neues oder Interaktives? Oder möchten Sie sogar vermehrt Informationstechnologie in Ihren Unterricht einbringen? Das CALIBRATE Projekt macht Ihre Wunschliste zur Wirklichkeit, indem gute Ressourcen im Web frei verfügbar sind und ermöglicht Ihnen, sich einer Gemeinschaft von Lehrenden anzuschließen, mit denen Sie Lehrmaterialien, Tipps und sogar Stundenbilder austauschen können. Über das CALIBRATE Portal haben Unterrichtende die Möglichkeit, auf die miteinander vernetzten Verzeichnisse von Lernressourcen zuzugreifen. Ein Handbuch für Unterrichtende zeigt internationale „Good Practice“-Beispiele vom Einsatz des Portals für kollaboratives Lernen.

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CerOrganic

Certify-Organic: Quality-Certified Training of Farmers on Organic Agriculture

CerOrganic EU Projekt: http://www.cerorganic.eu/ 
CerOrganic Österreich: http://www.virtuelleschule.at/cerorganic 

Projektlaufzeit: 2009 - 2011

Kurzbeschreibung:

Die Ausbildung und das Training aller InteressensvertreterInnen des Biologischen Landbaus sind von zunehmender Bedeutung. Entsprechende Ausbildungsprogramme und Initiativen werden von internationalen Organisationen und nationalen Institutionen, aber auch von Argar-Universitäten und Non-Profit-Organisationen weltweit durchgeführt. Neuere europäische und nationale Initiativen hatten vor allem die Ausbildung von Landwirten in Hinsicht auf die Prinzipien und Methoden des biologischen Landbaus zum Ziel. Grundlage hierfür war relevanter E-Learning Content. Solche Initiativen hatten allerdings unterschiedliche Ziele und waren in verschiedene soziokulturelle und linguistische Kontexte eingebettet. Diese Initiativen beinhalteten außerdem keinen qualitätszertifizierten Ausbildungsprozess. Ebenso fraglich ist die Verwertung in tatsächlichen Lernszenarien in europäischen, nationalen, regionalen, lokalen und/oder sektorialen Ausbildungssystemen und Praktiken.

 Auf diesem Hintergrund wurde das Projekt CerOrganic ins Leben gerufen mit dem Ziel, eine qualitätsgesicherte Ausbildung von Landwirten und Agrarexperten im Biologischen Landbau zu schaffen. 

Im Rahmen des Projektes sollen eLearning Materialien und Lernszenarien für landwirtschaftliche Schulen und Betriebe und deren KonsumentInnen erarbeitet werden. Von früheren Initativen transferierter eContent soll gesammelt, in Form von digitalen Lernobjekten kategorisiert und in einem Online Learning Repository veröffentlicht werden. Mit der Schaffung des multilingualen Certify-Organic Web Portals soll BenützerInnen die Online-Suche, das Finden, der Zugang und die Anwendung von digitalen Lernobjekten in einem online Repository ermöglicht werde

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen und SchülerInnen vor allem an landwirtschaftlichen Schulen können über das Certify Organic Web Portal qualitätszertifizierte digitale Lernobjekte zu Themen der Biologischen Landwirtschaft suchen, finden und im Unterricht einsetzen. 

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COLLAGE

Collaborative Learning Platform using Game-like Enhancements

COLLAGE Österreich: http://www.virtuelleschule.at/collage  

COLLAGE International: http://www.ea.gr/ep/collage/

Projektlaufzeit: 1 January 2006 -1 January 2008

Kurzbeschreibung:

Das COLLAGE Projekt stellt eine innovative, mobile Lernanwendung für den Lehrplan der mittleren und höheren Schulen vor. Auf der COLLAGE Plattform können SchülerInnen im Alter von 12 bis 16 Jahren und LehrerInnen der Sekundarstufe Themenbereiche spielend erlernen.

Die Plattform arbeitet mit Rätsel, Intrigen und anderen Spannungselementen, die die SchülerInnen begeistern und das Interesse am Spiel fesseln. Spaß, Geschwindigkeit, Einfachheit in der Verwendung sowie Abwechslung sind sehr wichtig, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Die Auflistung der Spielstände und die Gewinnerliste sind wesentliche Bestandteile des Spieles.

COLLAGE hat folgende Ziele

  • Identifikation existierender mobiler Lernanwendungen,
  • darauf aufbauend Entwicklung von innovativen state-of-the-art Anwendungen für mobiles Lernen in den Lehrplänen von Sekundärschulen
  • Umsetzung der innovativen Anwendung in einer kleinen Anzahl von Schulen für ein Schuljahr,
  • Evaluation und Verbesserung der Anwendung,
  • Validieren der innovativen Anwendung auf der Europäischen Ebene durch Workshops mit zahlreichen SchülerInnen und LehrerInnen und
  • koordiniertes Verteilen der Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Das EU Projekt Collage ermöglicht es SchülerInnen spielerisch Inhalte zu erlernen. Die SpielerInnen bzw. SchülerInnen erwerben Wissen, erproben die Verbindung und Kombination unterschiedlicher Themen, lernen interdisziplinär zu denken und zu arbeiten sowie ihre Antworten und Handlungen zu begründen.Speziell in freier Natur ist der Einsatz von "mobile game based learning" mittels Mobiltelefonen ein neues pädagogisches Konzept. Die mitwirkenden LehrerInnen können hierbei das Lernziel mit den Lehrinhalten aus dem Lehrplan abstimmen und ihren Anforderungen anpassen.

Je nach Lernszenario können so LehrerInnen und SchülerInnen damit ganz neue Lernerfahrungen gewinnen und spielerisch ihr Wissen erweitern.

Gegenstände: Geschichte, Latein (Carnuntum); Mathematik, Physik, Geographie (Flughafen Bad Vöslau)

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COSMOS

An Advanced Scientific Repository for Science Teaching and Learning

COSMOS Österreich: http://www.virtuelleschule.at/cosmos  

COSMOS International: http://www.cosmos-project.eu

COSMOS Portal: http://www.cosmosportal.eu

 

Projektlaufzeit: 01/10/2007 - 30/09/2009

Kurzbeschreibung:

Das Hauptziel von COSMOS ist die Einrichtung eines digitalen Versuchslabors für Studierende und Unterrichtende, um die wissenschaftliche Ausbildung zu verbessern und die Unterrichts- und Lernressourcen für Schulen und Universitäten um anspruchsvolle und authentische Lernerfahrungen zu erweitern. Im Projekt werden hochmoderne Entwicklungen bezüglich der Kompatibilität und Metadaten-Standards sowie die neuesten Entwicklungen in Lerntechnologien eingesetzt.

Die Grundidee von COSMOS besteht darin, wissenschaftliche Unterlagen (Bildungsszenarios, Unterrichtsgestaltung, kollaborative Projekte mit artverwandten Inhalten) leicht zugänglich zu machen, um damit kreative, praktische und interaktive Übungen zu gestalten, die den Anforderungen der Schulen und Lehrpläne entsprechen. Diese sollen besonders für Kleingruppen-Projekte geeignet sein und beinhalten automatische Bildübernahme und/oder Einblicke in Observatorien inklusive Verwendung von geschütztem Material, das auf dem Projektportal bereitgestellt wird.

Die Datenbanken der Observatorien im COSMOS Netzwerk werden eingesetzt, um die Qualität von wissenschaftlicher Ausbildung auf universitärem Niveau zu verbessern, wobei den Studierenden ermöglicht wird, ihre eigenen Projekte durchzuführen und Erfahrungen in unabhängiger wissenschaftlicher Forschung zu sammeln.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Über das Cosmos Portal haben LehrerInnen und SchülerInnen Zugang zu hochqualitativen digitalen Lehrmaterialien im Zusammenhang mit Astronomie und Physik. Aus der reichhaltigen Sammlung von bestehenden Daten z. B. Übungsbeispiele (Lernobjekte) kann man u. a. verschiedene Quellen für Astronomiebeispiele herausnehmen und selbst in Form von ferngesteuerten Teleskopen Beobachtungen machen. StudentInnen der Astronomie (oder anderer themenverwandter Bereiche) können das Angebot zum Erlernen praktischer Astronomielabor-Techniken und für Astronomie-Forschungskurse nutzen (welche ein Minimum an theoretischem Grundwissen erfordern).

Gegenstände: Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Geschichte

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Discovery Days

Advanced Technology meets Science and Culture: Using advanced technological applications to improve visitors experience in museums, science centres and archaelogical sites

Discovery Days Österreich: http://www.virtuelleschule.at/discovery-days
DiscoveryDays Österreich: http://www.ea.gr/ep/discoverydays  

Produktlaufzeit: 01.01.2007 - 31.12.2007

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projekts war es, Visionen von künftigen Entwicklungen und Arbeitsweisen von Museen, Science Center oder Themenparks zu präsentieren. So sollte einem möglichst großen Publikum die Möglichkeit geboten werden, während der Besuche solcher Institutionen hoch entwickelte technologische Errungenschaften kennen zu lernen. In Österreich waren u. a. die folgenden Institutionen beteiligt: die Technische Universität Wien (Virtual Reality/Augmented Reality), das Media Lab im Kunsthaus Graz (Ausstellung: „Discover IT – Ausstellung zum „be-greifen“, „Touch the information“) und das Ars Electronice Center in Linz (Dialog: Science – Culture and Technology).

Eine umfangreiche Sammlung an Beispielen futuristischer Szenarien und Visionen wurde im Zuge des Projekts präsentiert und diskutiert. So konnte man einen Blick auf eine mögliche Zukunft bieten, in welcher den BesucherInnen von Museen und Science Centern die Möglichkeit offen steht, Welten und Kulturen weit entfernt von ihrer eigenen, sowohl in geografischer als auch zeitlicher Distanz, erleben zu können, so als wären sie mitten drin.

Das Discovery Day Projekt präsentierte verschiedene europaweite wissenschaftliche und kulturelle Initiativen, deren Höhepunkt die European Science Week 2007 bildete. Diese Initiativen bestanden aus zwei Hauptaktivitäten, deren eine die Realisation von 8-10 „Discovery Days“ in mehreren europäischen Städten darstellte: jeder Discovery Day bot Präsentationen von fortgeschrittenen technischen Applikationen in realer Umwelt, Workshops über spezifische Themen von allgemeinem Interesse und spezielle Events für junge BesucherInnen von Museen und Science Centers. Die zweite war eine internationale dreitägige Konferenz während der European Science Week.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Die Ausstellung „Discover IT“ gab LehrerInnen und SchülerInnen nach dem Motto „touch, explore, discover“ die Möglichkeit, neue Formen der Interaktion mit dem Computer zu erleben und auszuprobieren. Dabei wurden neue Interfaces für Musikgenerierung, Augmented Reality (Magic Learning Book) oder Spiele, die rein mit der Handbewegung zu steuern sind, gezeigt. Lehrerinnen und Schülerinnen konnten die neuen Eingabemöglichkeiten direkt ausprobieren und sich mit den EntwicklerInnen (Studierenden der FH JOANNEUM) über die Techniken und die Möglichkeiten austauschen.

Virtual Reality / Augmented Reality: Geometrie Lernobjekte (Construct 3D):

Es wurden praxisrelevante Beispiele ausgearbeitet, die konstruktivistisches Lernen ermöglichen und in Zusammenhang mit Construct 3D curriculare Lerninhalte vermitteln, die mit herkömmlichen Mitteln schwierig oder gar nicht in dieser Form vermittelt werden könnten. Der Vorteil des Einsatzes von Augmented Reality als Lernmedium liegt darin, dass SchülerInnen dreidimensionale Objekte auch wirklich dreidimensional sehen und wahrnehmen können. Durch die direkte Arbeit mit nahezu greifbaren virtuellen Objekten im dreidimensionalen Raum können räumliche Probleme schneller erfasst werden.

Gegenstände Discover IT: Physik, Musik, Informatik, Biologie
Gegenstände VR/AR: Geometrisches Zeichnen

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EdReNe

Education Repository Network 

EdReNe: http://www.edrene.org 

Kurzbeschreibung:

Zwischen den BenützerInnen, die Lernressourcen suchen, und den Content-AnbieterInnen, existiert eine Kluft. Repositories gleichen dieses fehlende Wissen durch Anbieten zahlreicher Möglichkeiten und Ressourcen aus. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Information über verfügbare Lernressourcen. In Repositories können BenützerInnen unter dem großen Angebot auf dem Markt nach relevanten Ressourcen suchen. In vielen Ländern haben daher die Unterrichtsministerien oder Expertenorganisationen nationale Repositories mit pädagogischen Inhalten eingerichtet.

EdReNe ist ein thematisches Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, diese webbasierten Repositories mit Content-Anbietern und anderen Entscheidungsträgern im Bildungsbereich zusammenzubringen, um Strategien, Erfahrungen, Praktiken, Lösungen, Ratschläge, Vorgangsweisen etc. bezüglich der Organisation, Strukturierung und Funktionalität von Repositories auszutauschen, zu entwickeln und zu dokumentieren. Die Bereitstellung von und der Zugang zu Lernressourcen soll so verbessert werden.

Zu den in EdReNe angesprochenen Themenbereichen zählen u.

  • Politiken und Strategien
  • Qualitätskriterien und Sicherheit
  • Schutz und Management von Rechten
  • Standards und Interoperabilität
  • Entwicklung und Harmonisierung von Anwendungsprofilen
  • Typen von Lernressourcen
  • Einbeziehung von kommerziellen Verlagen und damit verbundene Verträge
  • Förderung des Austausches von LehrerInnenwissen
  • Verknüpfung mit Rezensionen und Evaluationen
  • Verbindung mit dem Lehrplan
  • Ethik, Überprüfung und Korrektur
  • Webdienste, die zu anderen Portalen und lokalen Lernplattformen verlinken

EdReNe arbeitet mit anderen zwischenstaatlichen und/oder lokalen Repositories, Sammlungen sowie Katalogen und Verlagen zusammen. Ein dauerhaftes Netzwerk von europäischen Repository Knoten und Entscheidungsträgern soll so errichtet werden. Praktische Richtlinien und Empfehlungen werden ebenso ausgearbeitet wie eine umfassende Webseite mit Empfehlungen, Dokumentation, Vorlagen, Roadmaps und Dokumenten, die die oben genannten Themen und deren aktuellen Stand beschreiben und mögliche Lösungen anbieten. 

Was bringt das Projekt den LehrerInnen und SchülerInnen?

Auch wenn das Projekt EdReNe in erster Linie HerstellerInnen bzw. AnbieterInnen von Lehrinhalten, EntscheidungsträgerInnen im Bildungsbereich und Verlage anspricht und vernetzt, profitieren LehrerInnen und SchülerInnen als NutzerInnen von Repositories von diesem Netzwerk, wenn die Repositiories in systematischer Weise und unter Einhaltung bestimmter Qualitätskriterien so strukturiert und organisiert werden, dass die Suche nach auf den Lehrplan abgestimmten Lernressourcen sowie der Zugang erleichtert wird.

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eQNet

Quality Network for a European Learning Resources


eQNet: http://eqnet.eun.org 

Projektlaufzeit: 10. 2009 – 09. 2012

Kurzbeschreibung:

eQNet ist ein multilaterales Netzwerk, bestehend aus dem Europäischen Schulnetz (EUN) und 9 Unterrichts- und Bildungsministerien bzw. diese vertretenden Agenturen, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Austausch von Lernressourcen auf europäischer Ebene zu fördern.

Im Dezember 2008 wurde von EUN und den kooperierenden Ministerien ein Portal zum Austausch von Lernressourcen eingerichtet und ein Rahmen zur Vereinigung von Systemen geschaffen, die Lernressourcen anbieten, sodass Schulen pädagogischen Content aus vielen verschiedenen Ländern und von verschiedenen Anbietern leichter (wieder) verwenden können. Unter http://lreforschools.eun.org stellen derzeit mehr als 25 Anbieter über 130.000 Lernressourcen zur Verfügung.

In Assoziation mit den eContentPlus-Projekten ASPECT (http://aspect.eun.org) und MELT (http://melt.eun.org )

  • Die Qualität bestehender Ressourcen wie jener auf dem LRE-Portal soll verbessert werden.
  • Im Rahmen des Projektes sollen „eQNet travel well“-Qualitätskriterien entwickelt werden, die „skalierbar“ sein sollen, „europäische Werte“ reflektieren und relevante pädagogische, technische und IPR-Faktoren ansprechen. Diese Qualitätskriterien sollen sowohl für bestehenden LRE-Content als auch für Content, der in Zukunft aus nationalen Repositories ausgewählt wird, gelten.
  • Anhand der Qualitätskriterien sollen LehrerInnen mehr als 3500 Ressourcen identifizieren, die sich über nationale Grenzen hinweg in unterschiedlichen linguistischen und kulturellen Kontexten verwenden lassen, diese sammeln und nötigenfalls mit neuen Metadaten versehen, so dass diese Sammlung hoch qualitativer Ressourcen leichter im LRE-Portal oder in anderen in der LRE-Suchmaschine genannten Portalen lokalisiert werden kann.
  • Schaffung eines Forums für gemeinsame Reflektion und Kooperation, das politischen Entscheidungsträgern und LehrerInnen, aber auch VertreterInnen von Comenius-Projekten und anderen content-bezogenen Projekten, erlaubt, Informationen und Expertise in Bezug auf die “Travel well“-Qualitätskriterien (pädagogische, technische und IPR-Faktoren) auszutauschen und neue Bezugsrahmen zu entwickeln, um die Qualität der Ressourcen und Metadaten in den nationalen Repositories und auf dem LRE-Portal sowie die Mehrsprachigkeit von LRE-Content zu verbessern
  • Schaffung einer Online-Community of Practice im Zusammenhang mit der Verwendung von digitalen Ressourcen auf europäischer Ebene unter der Leitung des EUN, an der auch Schulen teilnehmen können sollen

Synergien mit: ASPECT, MELT

  • Erstellung einer vom EUN betreuten mit dem LRE-Portal verlinkten eQNet-Webseite

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Durch eQNet sollen LehrerInnen in Europa motiviert werden, nicht nur auf Lernressourcen in ihren eigenen nationalen Portalen zurückzugreifen, sondern auch qualitativ hochwertige Ressourcen auszuschöpfen und zu verwenden, die andere kulturelle und pädagogische Zugänge zum Lernen reflektieren. Außerdem können sich LehrerInnen im Rahmen der vom EUN geleiteten Online-Community of Practice bei der Erstellung eigener pädagogischer Ressourcen beraten lassen.

SchülerInnen lernen durch die Verwendung transnationaler Ressourcen neue Lehr- und Lernmethoden kennen und können sich im Zuge dessen mit anderen Kulturen, Sprachen und Werten auseinandersetzen. 

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eSkills

Kurzbeschreibung:

Im Informationszeitalter besteht ein zunehmender Bedarf an hochqualifizierten IKT-PraktikerInnen und BenützerInnen in der Industrie, dem es gilt gerecht zu werden, um in einer globalen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn jeder einzelne/jeder einzelne sich in einem Kontext des Lebenslangen Lernens „digital bildet“ und Kompetenzen im IKT-Bereich (eSkills) erwirbt.

Um diese zunehmende Bedeutung von eSkills in der heutigen Gesellschaft bewusst zu machen, wurde die eSkills-Kampagne im Rahmen der EU eSkills Strategie ins Leben gerufen. Öffentliche Autoritäten, IKT-Unternehmen, Schulen und StudentInnen werden zusammenarbeiten und eine Reihe von Veranstaltungen, Ausbildungsseminaren, Schulbesuchen, Wettbewerben usw. organisieren – mit dem Ziel, mehr junge Leute anzuregen, IKT-bezogene Studien aufzunehmen, die großen Berufsaussichten in diesem Bereich aufzuzeigen und die IKT-Kompetenzen bei Fachleuten zu steigern.

Zentrale Botschaften der eSkills-Kampagne sind:

  • eSkills sind heute sowohl im Berufsleben wie im privaten Leben wichtig
  • IKT eröffnet Möglichkeiten auf interessante, kreative, gut bezahlte und lohnende Karrieren
  • IKT hat eine Menge aufregender Forschungsfelder wie kreative Technologie (Web, Multimedia, Spiele, Musik, Design, ..), „grüne IT“ als Antwort auf Umweltschutzfragen, Sicherheit und Datenschutz
  • IKT entwickelt sich rasch weiter, daher müssen PraktikerInnen mit den technologischen Entwicklungen vertraut sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben
  • Personal, das über eSkills verfügt, kann die Leistung von Firmen verbessern, daher ist es wichtig, diesbezüglich in die Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit zu investieren

Das Projekt eSkills hat folgende Ziele:

  • Organisation einer Informations- und Werbekampagne auf nationaler und europäischer Ebene, um die Bedeutung von e-Skills in Europa z. B. in Hinblick auf die Ausbildung und Berufswahl einer möglichst breiten Öffentlichkeit (Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen, …) bewusst zu machen
  • Präsentation der Ziele und Ergebnisse der EU e-Skills Strategie der Europäischen Kommission
  • Erstellen einer pan-europäischen Plattform, um Erfahrungen und „best practice“ auszutauschen sowie Kooperationen und effiziente Mobilisierung von Entscheidungsträgern zu fördern.
  • Stimulieren von Partnerschaften durch gezielte Bewerbung und Koordination von Aktivitäten
  • Unterstützung der Organisation von nationalen Veranstaltungen und Aktivitäten zu eSkills, um eine hohe Teilnehmerzahl zu erreichen
  • Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen und Entscheidungsträgern zur gemeinsamen Präsentation von Ergebnissen.
  • Unterstützung von IKT in der Bildung und damit auch im zukünftigen Berufsleben
  • Ausbau des bestehenden „eSkills Carerr Portals“ mit Informationen über IKT und eSkills im Allgemeinen, Berufsaussichten, im IKT-Bereich sowie die „EU eSkills Week 2010“ und ihre Veranstaltungen in 22 Sprachen der EU

EU eSkills Week 2010

Den Höhepunkt der eSkills-Kampagne wird die „EU eSkills Week 2010“ in der ersten Woche im März 2010 bilden. In mehr als 20 europäischen Ländern werden mehr als 100 Aktivitäten organisiert werden, die das Ziel haben, die Bedeutung von eSkills bewusst zu machen. Mehr als 300.000 TeilnehmerInnen werden bei dieser Veranstaltung erwartet.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

SchülerInnen haben die Gelegenheit, sich im Rahmen verschiedener Veranstaltungen, Wettbewerbe etc. mit den im Informationszeitalter relevanten Themen zur IKT, mit eSkills, auseinanderzusetzen. Sie können sich über verschiedene Berufsbilder im IKT-Bereich ebenso informieren wie über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsaussichten.

LehrerInnen können im Sinne des Lebenslangen Lernens ihre Kompetenzen in IKT weiterentwickeln.

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Games in Schools

GAMES in Schools: http://games.eun.org

Kurzbeschreibung:

Abenteuerspiele, Rollenspiele, Arkade, Strategiespiele, Simulationen, Fahrspiele, Puzzles, Gehirntraining ….wir hören immer öfter von immer hochentwickelten Computerspielen. Doch was ist deren Platz in der Schule? Die Meinungen darüber, sind geteilt: Einige LehrerInnen betrachten sie als höchst abwechslungsreiche und nützliche Mittel im Unterricht und setzten sie effektiv ein; andere sehen in ihnen eine Gefahr und stehen ihnen skeptisch gegenüber. Was ist Ihre Meinung dazu?

Gesponsert von der Interactive Software Federation of Europe, untersucht das Europäische Schulnetz (EUN) gemeinsam mit 8 europäischen PartnerInnen den Einsatz von Spielen (Videospiele, Computerspiele, Spiele für  Konsolen, Handys, usw.).

Ziele: 

  • Definition und Beurteilung der Verwendung von digitalen Spielen in Europa
  • Analyse der Videospiele in Bezug auf die Relevanz im Unterricht
  • Anregung zum kritischen Umgang mit digitalen Medien (Videospiele, Computerspiele, Online-Spiele, GameBoy, Handy etc.)
  • Europäisches Netzwerk zum gegenseitigen Austausch für Unterrichtende

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen haben im Rahmen des Projektes nicht nur die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches, sondern erhalten wertvolle Anregungen zum kritischen und sinnvollen Umgang mit Spielen im Unterricht. Ferner können sie sich bei der Auswahl von digitalen Spielen für den Unterricht auf die im Projekt erarbeiteten Definitionen und Beurteilungen stützen.

Dass Unterricht auch spielerisch erfolgen kann, dass Lernen auch bedeuten kann, am PC, Handy, Gameboy etc. Spiele zu spielen und damit Spaß machen kann, wird damit für viele SchülerInnen eine neue Erfahrung.

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iClass

Intelligent Distributed Cognitive-based Open Learning System for Schools

 

iClass: http://iclass.wikispaces.com/

‘The Future of Learning? Results from the iClass project':

http://insight.eun.org/ww/en/pub/insight/school_innovation/learnenv/iclass.htm

Projektlaufzeit: 02. 2004 – 07. 2008

Kurzbeschreibung:

Im iClass Projekt arbeiteten Partner aus 11 verschiedenen Ländern – darunter Siemens Business Services, Microsoft, Intel, bekannte Forschungsinstitute und multinationale Schulnetzwerke - zusammen, um ein offenes Lernsystem für den europaweiten Einsatz in Schulen entwickeln. Dieses System wurde so konzipiert, dass es in der Lage ist, sich an die Bedürfnisse, d. h. sich an verschiedene nationale Curricula sowie kulturelle Besonderheiten und unterschiedliche Sprachen einzelner Lernender anzupassen, indem es dynamisch individuell abgestimmtes Lehrmaterial erzeugt und zusammenstellt. Des Weiteren stellt das System eine verteilte Umgebung zur Verfügung, die allen Interessensgruppen (Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen, Ministerien, VerlegerInnen) Zugang zu reichhaltigen Multimedia-Inhalten und Dienstleistungen ermöglicht, die die direkte Kommunikation erleichtern.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde bei iClass nicht nur modernste Web- und Multimedia-Technologie eingesetzt, sondern es wurden auch Techniken der Künstlichen Intelligenz genutzt und neueste Forschungsergebnisse aus den Bereichen Psychologie, Didaktik und Kognitionswissenschaften einbezogen.

Im Mittelpunkt der iClass-Vision steht der Begriff des selbstbestimmten personalisierten Lernens. Diese Vision wurde durch technologisch verbesserte Lernwerkzeuge realisiert und operationalisiert. Das Resultat ist ein pädagogisches Modell. Zusätzlich wurde eine Kombination von Methodologien für selbstbestimmtes personalisiertes Lernen zusammengestellt, die sich über folgende Bereiche erstreckt: Pädagogik und Bewertung, Schulwechsel, Content-Entwicklung, Dissemination, Nutzung und Evaluierung. Das Modell und die Methodologie wurden durch die Einbeziehung von LehrerInnen und Fachleuten in jeder Phase evaluiert.

Der iClass Schwerpunkt liegt auf persönlicher Anpassung durch den Lernenden mit Hilfe und Unterstützung des Lehrers/der Lehrerin, was selbstbestimmtes Lernen erfordert. Aber das bedeutet nicht, dass automatisierte Anpassung nicht vorhanden wäre - im Gegenteil, iClass berücksichtigt die wichtigsten Gegensätze und Wechselbeziehungen zwischen beiden Prozessen.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Bei iClass steht der individuelle Lerner/die individuelle Lernerin im Mittelpunkt. D. h. SchülerInnen lernen selbstbestimmt – sie nehmen das Lernen in die eigene Hand, indem sie entscheiden was und wie sie als nächstes lernen. Anhand eines persönlichen Tagebuchs können sie überprüfen, welche Fortschritte sie gemacht haben und welche Fertigkeiten sie erworben haben.

Für LehrerInnen bietet das Projekt die Möglichkeit, noch besser auf jeden einzelnen Schüler bzw. jede einzelne Schülerin individuell einzugehen.

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Inspire

Innovative Science Pedagogy in Research and Education

Inspire Österreich: http://www.virtuelleschule.at/inspire

Inspire International: http://inspire.eun.org
Inspire Wiki: http://www.virtuelleschule.at/wiki 

 

Projektlaufzeit: 01.12.2007 - 30.11.2009 

Kurzbeschreibung:

Mathematik, Wissenschaft, Technologie, Computertechnik, Umweltforschung und Ingenieurwesen sind lebenswichtig für die Entwicklung einer wissensbasierten und rasch wachsenden digitalen Wirtschaft. Das nachlassende Interesse der Studierenden an wissenschaftlichen Fächern betrifft, so scheint es, derzeit beinahe alle westlichen Industriestaaten. INSPIRE hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, diesem Mangel an Interesse zu begegnen sowie zur Ausbildung von WissenschafterInnen und zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Kultur in europäischen Ländern beizutragen. Ziel von INSPIRE war es, neue Unterrichtsmethoden in den Bereichen Mathematik, Wissenschaft und Technologie zu entwickeln und zu testen.

Im Zuge des Projektes wurde eine – vorerst auf 60 europäische Schulen limitierte – Evaluierung durchgeführt, bei welcher neue didaktische Tools (vor allem in Form digitaler Lehrmaterialien) in den Bereichen Mathematik, Wissenschaft und Technologie genutzt, getestet und analysiert wurden.

Durch den Einsatz neuer didaktischer Werkzeuge und dessen Dokumentation wurde untersucht, welchen Einfluss neue Unterrichtsmethoden auf Niveau und Motivation von SchülerInnen haben. Analysiert wurde außerdem, welche Bedingungen Unterrichtende optimal dazu befähigen, diese neuen Techniken in ihre Pädagogik zu integrieren und welche die Erfolgsfaktoren sind, die von Unterrichtenden und Schule erfüllt werden müssen, um solche Methoden in den Regelbetrieb überführen zu können.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

INSPIRE erlaubt Schulen den Zugriff auf neueste Unterrichtstechnologie und Methoden. Damit haben Unterrichtende die Möglichkeit, diese Angebote für ihren Unterricht einzusetzen. Sie erhalten die Unterstützung führender Institute der formalen und informalen Bildungswelt. Obwohl sich das Angebot primär an LehrerInnen richtet, bedeutet eine Teilnahme für SchülerInnen, dass sie in den Genuss neuester Unterrichtsansätze kommen.

Gegenstände: alle naturwissenschaftlichen Fächer und Technik

 

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KLiC

Kicking Life into Classroom

KLiC EU Projekt: http://www.ea.gr/ep/klic
KLiC Österreich: http://www.virtuelleschule.at/klic 

Projektlaufzeit: 12. 2009 – 11. 2011

Folgeprojekt von: LOT, InLOT

Kurzbeschreibung:

Weg vom traditionellen „lehrer-zentrierten“ Unterricht hin zu einem „schüler-zentrierten“ naturwissenschaftlichen Unterricht, der Spaß macht, weil er „den Alltag in das Klassenzimmer bringt“ und kritisches problemlösungs-orientiertes Denken, Kreativität, Zusammenarbeit und Lebenslanges Lernen fördert, ist das Motto des Projektes KLiC.

Anliegen des Projektes ist es, die Kluft zwischen formalem und informellem naturwissenschaftlichem Unterricht zu überbrücken und Naturwissenschaft und wissenschaftliche Objekte den Lernenden durch den Einbezug von Phasen des spielerischen Lernens näher zu bringen.

Indem Aktivitäten des täglichen Lebens wie Sport und Spiel mit wissenschaftlichen Recherchen und Experimentieren verknüpft werden, soll das Interesse von SchülerInnen und erwachsenen Lernenden – vor allem bei Mädchen und Frauen– für (Natur)Wissenschaft geweckt bzw. das Verständnis wie (Natur)Wissenschaft funktioniert, vertieft werden.

Im vorangegangenen Projekt “InLOT” wurde ein System von tragbaren intelligenten Sensoren (Beschleunigung, Körpertemperatur, Herz- und Atemfrequenz), die in Objekte des Alltags wie T-Shirts, Bälle, Westen, Arm- und Bein-Gurte) eingebaut wurden, gemeinsam mit SchülerInnen entwickelt und getestet. Darauf aufbauend hat sich das Nachfolgeprojekt KLiC u. a. folgende Ziele geset

  • Integration von innovativen Tools wie intelligenter Kleidung und tragbaren Computern im naturwissenschaftlichen Unterricht (an Schulen und Universitäten) und in Sporttrainingszentren, um möglichst viele Verbindungen zwischen dem naturwissenschaftlichen Unterricht und dem Alltag zu knüpfen
  • Mit Hilfe solcher Geräte und Sensoren können SchülerInnen anschaulich physikalische Daten sammeln und somit physikalische Gesetze praxisgerecht im Unterricht auswerten.
  • Erarbeitung von Lernszenarien zu den verschiedensten Versuchen, die die Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen von Lernenden berücksichtigen
  • Erarbeitung von Qualitätsrichtlinien und Anleitungen für den Unterricht, wie Aktivitäten des täglichen Lebens im Kontext wissenschaftlichen Experimentierens erfahren werden können
  • Ausbildung und Training von Lehrenden im Gebrauch von hochentwickelten wissenschaftlichen Instrumenten im naturwissenschaftlichen Unterricht (COMENIUS)
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Universitätslehre und wissenschaftlicher Forschung (ERASMUS)
  • Unterstützung innovativer auf IKT basierender pädagogischer Inhalte, Dienste und Praktiken (GRUNDTVIG)

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Lehrende der Naturwissenschaften können mit Hilfe der Methoden und Tools, die KLiC zur Verfügung stellt, nicht nur SchülerInnen und erwachsenen Lernenden naturwissenschaftliche Phänomene in einer spannenden, am Alltag orientierten Art und Weise näher bringen und verständlich machen, sondern auch selbst weitere Kompetenzen im Sinne des Lebenslangen Lernens erwerben.

Lernende erhalten die einzigartige Möglichkeit, hochentwickelte technologische Produkte in ihrem alltäglichen Leben zu verwenden. Sie lernen dabei das Internet und Computer in einer wissenschaftlichen Umgebung zu nutzen sowie kreativ, problemlösungs-orientiert und interdisziplinär zu arbeiten. Sie werden so zu lebenslang lernenden und wissenschaftlich gebildeten BürgerInnen der Informationsgesellschaft.

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LoT und InLoT

Lot - Lab of Tomorrow und InLot – In The Lab of Tomorrow (A business case of using wearable computers and intelligent sensors in science education)

Projektlaufzeit: 01. 06. 2007 - 30. 11. 2008 

Kurzbeschreibung:

Das Projekt LoT und das Folgeprojekt InLoT, eine Vereinigung von Universitäten, Schulen und privaten Firmen, befassten sich mit einem Lernsystem, das die Anwendung aufkommender Technologien im täglichen Leben sowie einen praktischen Umgang mit Wissenschaften ermöglicht. Untersucht wurde der Einsatz von tragbaren Rechnern, drahtlosen Technologien und Sensoren für Unterrichtszwecke.

Der Einbau kleinster Computerteile und Sensoren in Kleidung, Sportgeräte oder Spielsachen machte es SchülerInnen möglich, Daten etwa zu physikalischen Gesetzen im Alltag, beim Spiel und Sport zu sammeln, mit diesen Daten zu experimentieren und ihre eigenen Modelle der Welt zu „konstruieren“. Dies festigt nicht nur die konstruktivistische Lernmethode im Wissenschaftsunterricht. Lernen findet damit permanent und nicht nur im Klassenzimmer statt.

Am Beispiel Physik: Physik zum Angreifen; führt zum Verständnis von komplexen physikalischen Zusammenhängen anhand von Beispielen aus dem Alltag.

So wurden kleine, tragbare Computer und intelligente Sensoren entwickelt, mit deren Hilfe SchülerInnen Daten sammeln konnten, die anschließend zur Analyse von Trends und Strukturen sowie zur Erforschung von Konstruktionen und physikalischen Gesetzen verwendet werden konnten. SchülerInnen sollten dadurch verschiedenste Wissenschaften am eigenen Leib, und nicht nur in Experimenten, die in kontrollierten Laborbedingungen durchgeführt werden, erfahren.

Schulnetzwerke konnten auf diese Weise verschiedenste Daten sammeln und diese untereinander vergleichen. Dadurch erreichte der Unterricht eine möglichst intensive Vernetzung zwischen Naturwissenschaften und dem täglichen Leben. Zudem wurde die Forschungsarbeit zu einem gemeinschaftlichen Prozess. 

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Mit Hilfe von InLOT können LehrerInnen ihren SchülerInnen wissenschaftliche Konzepte z. B. physikalische Gesetze nicht nur „theoretisch“ im Klassenzimmer vermitteln, sondern hautnah am eigenen Leib und in Alltagssituationen wie im Spiel und Sport erfahren lassen. Der Bezug zwischen Alltag und dem vermittelten Wissen wird so greifbarer und verständlicher.

Indem bei InLOT Alltagsaktivitäten effektiv mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Experimenten in Zusammenhang gebracht werden, soll das Interesse von SchülerInnen an wissenschaftlichem Arbeiten geweckt werden bzw. die Wertschätzung für wissenschaftliche Prozesse gestärkt werden. Dies trägt nicht nur zum besseren Verständnis des jeweiligen Unterrichtsfaches bzw. von wissenschaftlichen Konzepten bei. Zudem werden fächerübergreifende und gemeinschaftliche Aktivitäten gefördert, die wesentlich zur Leistungsverbesserung beitragen. Lernen wird so zum Ergebnis von formulierten Fragen, Nachforschungen, Untersuchungen und dem Austausch von Daten.

Außerdem wird damit die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für zukünftige Berufstätige und WissenschaftlerInnen unterstützt, wie z.B. kollaborative Arbeit, Kreativität, Anpassungsfähigkeit, interkulturelle Kommunikation.

Gegenstände: Physik, Mathematik, Informatik, Englisch

 

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LRE - Learning Resource Exchange

Building a European Learning Resource Exchange (LRE) for schools 

LRE for Schools: ttp://lreforschools.eun.org/ 

Kurzbeschreibung:

Das "Lern-Material-Austausch-Portal" stellt eine Vielzahl von Lernressourcen und "Assets" online zur Verfügung, welche auf der "Creative Common License" basieren. Diese Plattform bietet Lernmaterialien zu praktisch allen Gegenständen des Lehrplans und enthält sowohl Lernressourcen, die von oder für Unterrichtsministerien und andere öffentliche Körperschaften erstellt wurden, als auch solche die von Unterrichtenden selbst entwickelt wurden. Einige Organisationen des privatwirtschaftlichen Sektors steuern ebenfalls Content bei, der in Schulen frei verwendet werden kann. Alle bei LRE angebotenen Lernmaterialien werden zum freien und offenen Gebrauch für jeden angeboten, einige können auch adaptiert und weiter verteilt werden.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen und SchülerInnen können über das LRE-Portal frei zugängliche Lehrmaterialien aus verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen zu fast allen Gegenständen des Lehrplans finden. Im Zuge dieser Suche können sie sich auch darüber informieren, ob sie den im Web gefundenen Content in ihrem Unterricht verwenden können, Kopien davon anfertigen dürfen, den Content modifizieren oder an andere weitergeben dürfen. Denn im LRE enthält jedes Objekt detaillierte Informationen darüber, was mit dem betreffenden Objekt gemacht werden kann. 
Registrierte LehrerInnen haben im LRE die Möglichkeit, Beurteilungen und Feedbacks auf die Ressourcen zu geben und können ihre Stundenbilder, die mit den Lern-Materialien verlinkt sind und im Unterricht verwendet werden, beisteuern.

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MELT

Metadata Ecology for Learning and Teaching

Projektlaufzeit: 2006-2008 (10.2006-03.2009)

Folgeprojekt von: CELEBRATE, CALIBRATE, LRE

Kurzbeschreibung:

MELT ist ein Projekt zum Ergänzen von Metadaten („Content Enrichment“), das zum Ziel hatte, digitale Lehrmaterialien mit qualitativ hochwertigen Metadaten zu versehen, um den AnwenderInnen zu ermöglichen, genau jene Lehrmaterialien zu finden, die ihren Bedürfnissen optimal entsprechen, und zwar sowohl im Hinblick auf Gegenstand, Sprache und Qualität als auch im Hinblick auf die persönliche Eigenart zu unterrichten und / oder zu lernen.

In ganz Europa gibt es Unterrichtsministerien und andere Institutionen, die umfangreiche Online-Sammlungen von digitalen Lehrmaterialien für den Unterricht bereit halten. Trotz zahlreicher und umfassender Sammlungen und Verzeichnisse ist es für AnwenderInnen oft schwierig, genau das zu finden, was sie suchen. Präzises und detailliertes versehen mit Schlagworten („tagging“) ist die Lösung, um Lehrenden und Lernenden eine schnelle und unkomplizierte Suche und optimale Suchergebnisse zu ermöglichen.

Die Ergänzung der Inhalte mit neuen Qualitäten von Metadaten ist nicht nur wichtig, um den Zugang zu Inhalten zu verbessern sondern zum Beispiel auch, um AnwenderInnen die Entscheidung zu erleichtern, welche unterschiedlichen Typen von Lernressourcen zu speziellen pädagogischen Modellen oder Lerntypen passen und wie weit das Lehrmaterial wieder verwendet werden kann ohne Berücksichtigung von geografischer / kultureller Herkunft oder Sprache.

MELT geht außerdem von der Voraussetzung aus, dass auch Metadaten benötigt werden, die genau reflektieren, wie Lernobjekte in unterschiedlichem Kontext eingesetzt wurden. Und dass daher Unterrichtende die Möglichkeit und Mittel bekommen sollten, ihre persönlichen Metadaten jenen Materialien zuzuordnen, mit denen sie bereits gearbeitet haben.

MELT hat drei unterschiedliche Ansätze, um neue und bessere Metadaten zu schaffen:

- Einige MELT-Inhalte werden „enriched“ – ergänzt durch ExpertInnen oder speziell geschulte IndexerInnen

- Unterrichtende können mit Hilfe von entsprechenden Tools ihre persönlichen Schlagworte („Tags“) hinzufügen und damit ihre eigenen Metadaten zu den MELT-Inhalten hinzufügen, die sie im Unterricht verwendet haben

- Neue Möglichkeiten für die automatische Metadaten-Generierung werden geschaffen.

Synergien mit: CALIBRATE, MACE, LRE

Nachfolgende Projekte: ASPECT

Gegenstände: Mathematik, Naturwissenschaften, Technologie, Fremdsprachen, Muttersprache, Literatur, Geschichte

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

MELT bietet LehrerInnen und SchülerInnen bessere Suchmöglichkeiten nach Lernressourcen, da durch die Schaffung neuer Metadaten u. a. sprachliche und kulturelle Faktoren berücksichtigt werden. LehrerInnen und SchülerInnen können so nicht nur nach den üblichen Kriterien wie Gegenstand, Altersstufe etc, suchen, sondern auch z. B. nach dem nationalen Curriculum und bevorzugten Lehr- und Lernmethoden. Weiters können LehrerInnen bei MELT Content, den sie selbst benutzt haben, mit eigenen Tags versehen. Zusätzlich wurden bei MELT viele Inhalte unter Creative Commons ins Netz gestellt, um auch die Möglichkeit der Wiederverwendung zu gewährleisten (d. h. ich kann als LehrerIn den SchülerInnen z.B. polnische Inhalte, aber mit deutschem Text, zugänglich machen!)

Gegenstände: Mathematik, Wissenschaften, Technologie, Sprachen (Mutter- und Fremdsprachen), Literatur, Geschichte

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Metaschool

Towards Teacher Competence on Metadata and Online Resources

Metaschool Österreich: http://www.virtuelleschule.at/metaschool
Metaschool Projekt: http://www.ea.gr/ep/metaschool 

Projektlaufzeit: 01.11.2008 - 31.10.2010

Kurzbeschreibung:

Unterrichtende müssen heute in der Lage sein, ihren SchülerInnen technologieunterstützte Lernmöglichkeiten zu bieten. Die Bereitschaft, Technik im Unterricht einzusetzen und das Wissen um den optimalen Einsatz für besseres Lehren und Lernen sind wesentliche Fertigkeiten im Repertoire moderner Unterrichtender. LehrerInnen müssen dazu bereit sein, ihren SchülerInnen die Vorteile des eLearning nahe zu bringen. Schulen und Klassenräume - sowohl reale als auch virtuelle - brauchen Unterrichtende, die mit technischen Mitteln und Fertigkeiten ausgestattet sind, um die geforderten Inhalte mit Hilfe von technologischen Konzepten und Methoden zu vermitteln.

In diesem Kontext zielt das Projekt METASCHOOL darauf ab, die Ausbildung von Unterrichtenden und IKT-BetreuerInnen in jenen Bereichen zu verbessern, die mit der Organisation, Nutzung, Anwendung und Wiederverwendung von solchen Lernressourcen zu tun haben, die über Online-Verzeichnisse erreicht werden können.

Aufbauend auf der Erfahrung aus erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (wie CALIBRATE, MELT, COSMOS, Organic.edunet, COLLAGE) soll ein realitätsbezogener Trainingsrahmen entwickelt werden, der die Qualität des Lehrens und Lernens in der Klasse durch den effektiven Einsatz von digitalen Lehrmaterialien verbessern soll.

Das Gesamtziel des Projekts besteht nicht nur in der Verbesserung der Unterrichtspraxis durch Einsatz von digitalen Lernressourcen, sondern auch in der europaweiten Hebung des Bewusstseins für die Wichtigkeit der Beschlagwortung dieser Lernressourcen. Dies wird durch einen benutzerfreundlichen Zugang erreicht, der Unterrichtende dazu motiviert, Metadaten, die sie genutzt oder geschaffen haben, schnell und unkompliziert den Lernressourcen hinzuzufügen.

    1 Abstimmen, entwickeln, testen, umsetzen und verbreiten eines neuen Ausbildungsrahmens, welcher die berufsbegleitende Weiterbildung von (vor allem) Unterrichtenden und (auch) IKT-BetreuerInnen im Hinblick auf Themen wie Metadaten, Lernressourcen und Online-Verzeichnissen fördert. Dies wird durch einen entsprechenden Lehrplan und bewährte schulinterne Übungen sowie umfangreiches zusätzliches Material unterstützt.

    2 Abstimmen, entwickeln, testen, umsetzen und verbreiten von Strategien und Musterbeispielen für die Organisation von beliebten / nützlichen Lehrmaterialien in persönlichen ePortfolios, wie auch für den Aufbau und Einsatz von Online-Verzeichnissen auf schulischer oder regionalerEbene.

    3 Empfehlen und ausprobieren einer Vielfalt von Lehrmethoden und pädagogischen Strategien in der Klasse unter Einsatz von digitalen Lehrmaterialien, und zwar in zwei bestimmten Gegenstandsbereichen: Wissenschaft und Agrarökologie.

    4 Schwerpunkt auf die Schaffung eines europäischen virtuellen Raums zur Vernetzung von schulischen Online-Verzeichnissen und zum Austausch von Lehrmaterialien, basierend auf der LRE (Learning Ressource Exchange) Initiative des EUN (European Schoolnet).

    5 Organisation von Test-Ausbildungen und deren Auswertung für Unterrichtende und IKT BetreuerInnen (wenn möglich) aus Schulen in ganz Europa sowie Erprobung der vorgeschlagenen Methoden und Strategien dahingehend, wie diese Vorteile aus der Organisation von Lernressourcen in persönlichen ePortfolios und Online-Verzeichnissen sowie aus dem Europaweiten Austausch von Lernressourcen ziehen können.

    6 Einbeziehung von Organisationen, die auf europäischem Niveau aktiv in der Schulbildung tätig sind und besonders bei Verbreitung und optimalen Einsatz von digitalen Lehrmaterialien in der Klasse arbeiten.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

METASCHOOL zielt darauf ab, die innerbetriebliche Fortbildung von Unterrichtenden und IKT-Bediensteten an Schulen im Zusammenhang mit der Organisation, dem Austausch, dem Gebrauch und der Wiederverwendung von digitalen Lernressourcen, die durch Lern-Repositories abgerufen werden können, zu verbessern.

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Net-Music

Net-Music & Biofeedback: Klänge aktiv gestalten, messen und erleben

Informationen zum Thema Musik und Computer, Klang & Biofeedback

 

Net Music: http://www.net-music.at

 

Projektlaufzeit: 11/2005 – 06/2008

Kurzbeschreibung:

„Net-Music & Biofeedback: Klänge aktiv gestalten, messen und erleben“ ist ein umfassendes Bildungs-Konzept mit den inhaltlichen Schwerpunkten Musik, digitale Medien, Web 2.0 und Unterricht. Dieses findet sowohl im realen als auch virtuellen Raum Anwendung, stellt in der Interaktion eine zukunftsweisende Innovation dar und besticht durch eine Vielzahl von positiven Effekten bzw. Zukunftsperspektiven.

net-music soll Vernetzung sowohl im Sinne des interkulturellen Austausches als auch im Hinblick auf neue Medien (eLearning), einen spannenden, innovativen und fächerübergreifenden Musikunterricht erlebbar machen.

Die Hauptziele des Projekts waren das Bewusstmachen von Klang und Musik und das Aufzeigen der Zusammenhänge von Musik, Physik, Biologie und Psychologie. SchülerInnen/Jugendlichen sollte unter Anleitung von professionellen MusikerInnen/KomponistInnen eine neue Dimension des Musikunterrichts und ein Zugang zum kreativen Umgang mit Klang und Musik ermöglicht werden, insbesondere unter Entwicklung eines themenspezifischen eLearning-Contents und neuer Möglichkeiten des Web 2.0.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülernInnen?

Durch die Verbindung von Musik und Computer konnten SchülerInnen den aktiven Umgang mit digitaler Audiobearbeitung erleben u. a. die Manipulation und Kreation von Klängen, das Erstellen eigener Remixes, Klangkollagen und Kompositionen.

Im Rahmen der Biofeedback- Studie zum Thema Klang und Stressmanagement wurden fächerübergreifende Workshops mit SchülerInnen veranstaltet. Die Themen stammten aus den Bereichen Musik, Informatik und Psychologie. Ferner fand ein internationaler Austausch mit slowakischen Schulen statt.

Für LehrerInnen und SchülerInnen steht eine Internetplattform mit e-learning Modulen zur Verfügung: http://www.net-music.at

Gegenstände: Musik, Physik, Biologie, Psychologie

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OER - Open Educational Resources

OER – The Pollen Project

Projektlaufzeit: 01.11.2008 – 31.10.2010

Folgeprojekt von:

Kurzbeschreibung:

Das OER – Pollen Projekt befasst sich mit offenen Bildungsressourcen im Zusammenhang mit der Analyse von Pollen. Rund um die Welt werden ständig Proben von Pollen – sowohl frischer als auch fossiler Pollen – gesammelt, da sich anhand der Anzahl von Pollen Aussagen über das Wetter, dessen Veränderungen und damit auch über den Klimawandel machen lasen.

Wie bekommen Studierende Zugang zu echten Blütenstaub-Daten, um mit deren Hilfe die globale Klimaveränderung zu studieren? In der folgenden Phase des Internationalen OER-Austausches werden den ProjektlehrerInnen verschiedene offene Ausbildungsressourcen zur Verfügung gestellt, mit denen Blütenstaub-Daten gesammelt, analysiert und interpretiert werden können. Lehrende werden auch geschult, den OER zu verwenden, zu modifizieren und zu evaluieren

Die Ziele des internationalen OER-Austausch Pilot-Projekts sin

  • Förderung der Entwicklung und des Einsatzes Offener Bildungsressourcen (OER) durch Lehrende und Studierende
  • Dokumentation der Entwicklung und des Einsatzes von wissenschaftlichen Lehr- und Lernmaterialien und Datenerfassung besonders in Zusammenhang mit der Studie zur Klimaveränderung, die durch das OER durchgeführt wurde.
  • Präsentation des Prozesses und der Ergebnisse bei Workshops und Konferenzen.

Der weiter reichende Zweck des Projekts ist, den internationalen Informationsaustausch durch frei verfügbare Ressourcen unter Lehrenden und Studierenden, besonders auf dem Gebiet der Umweltwissenschaft und Klimaveränderungsuntersuchung, zu unterstützen.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen können offene pädagogische Ressourcen nutzen und entwickeln im Austausch mit Unterrichtenden in anderen Ländern. LehrerInnen, die am Projekt teilnehmen, bekommen Einblick in neue Ressourcen und gegenwärtiges Wissen über den globalen Klimawechsel, erhalten Training in Hinblick auf die Schaffung von Lerninhalten, die Benützung von Wiki, Web 2.0. sozialem Netzwerken usw., nehmen an der internationalen Sammlung und Analyse von Daten zum Klimawechsel teil.

SchülerInnen können in Zusammenarbeit mit SchülerInnen in anderen Ländern an diesem dynamischen Projekt teilnehmen.

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OSR - OpenScienceResources

Towards the Development of a Common Digital Repository for Formal and Informal Science Education

Projektlaufzeit: 06. 2009 – 05. 2012

Kurzbeschreibung:

In einem Zeitalter, in dem die Unzulänglichkeit naturwissenschaftlichen Unterrichts in formellen und informellen Kontexten zunehmend problematisch ist, erscheint das Ausschöpfen von digitalen Repositories für den naturwissenschaftlichen Unterricht als eine sehr attraktive Alternative. Allerdings bleibt eine beeindruckende Fülle von hochwertigem digitalem Content, der in den europäischen Repositories verfügbar ist, unerschlossen.

Genau hier setzt das OpenScienceResources Projekt an mit seiner Intention, EuropäerInnen kundengerecht angefertigte und anpassbare Tools anzubieten, damit sie auf den einzigartigen wissenschaftlichen Content, der in den europäischen Wissenschaftszentren und –museen verfügbar ist, zugreifen und diesen erforschen können.

Mit Hilfe von hochwertigen Wissenschaftsmuseen und Wissenschaftszentren, von PädagogInnen, BildungstechnokratInnen, Metadaten-ExpertInnen, BenützerInnengruppen und Standardisierungsgremien soll eine neue Methode für die Organisation von digitalem Content des naturwissenschaftlichen Unterrichts, der auf Webseiten von Wissenschaftszentren und Museen verfügbar ist, entwickelt werden und ein erweitertes Beispiel für den Zugang, den Gebrauch und die Inkorporation innerhalb von formellen und informellen Bildungskontexten vorgestellt werden (Einbezug der BenützerInnengruppen bei der Taxonomie und Beschreibung von Content z. B. von BenützerInnen geschaffene Beschreibungen). Dies wird die Art und Weise, wie Content des naturwissenschaftlichen Unterrichts gegenwärtig organisiert ist und der Öffentlichkeit durch Wissenschaftszenten und –museen präsentiert wird, revolutionieren.

  • Evaluation des neuesten technischen Standes der digitalen Repositories für den naturwissenschaftlichen Unterricht und der relevanten verwendeten Metadatenstrukturen
  • Anpassung der existierenden Technologie an eine gemeinsame Umgebung, die die Sammlung von Benützerterminologie ermöglicht und ihre Analyse unterstützt
  • Validation in einem breiten Netzwerk von Wissenschaftsmuseen und –zentren in Europa
  • Entwurf einer standardisierten Methode für die (Wieder)Verwendbarkeit von Wissenschaftsressourcen (u. a. Ausarbeitung von Empfehlungen zur Unterstützung der Entwicklung/Verwendung von Diensten für den zum naturwissenschaftlichen Unterricht gehörenden Content, Ausarbeitung von Richtlinien für die Gestaltung von Content und Aktivitäten des naturwissenschaftlichen Lernens, Ausarbeitung von Empfehlungen für geeignete Prozess- und Benchmarking-Kriterien zur Qualitätssicherung von Content des naturwissenschaftlichen Unterrichts).

Das Hauptergebnis des Projektes wird das OpenScienceResources Portal sein, ein Set von flexiblen lernorientierten Auffindungsdiensten, die betriebssicher mittels Webseiten von Wissenschaftszentren und – museen, Schulportalen, Visualisierungsumgebungen und anderen Diensten, die Online-Unterricht veröffentlichen, angeboten werden.

Das OpenScienceResources Portal wird eine leicht durchsuchbare und dynamisch erweiterbare digitale Bibliothek für den naturwissenschaftlichen Unterricht nachbilden und Dienste bereitstellen, um stabile Prozesse der Erstellung, Freigabe, Suche, des Zugangs und des Gebrauchs von Content zu ermöglichen und abzuwickeln (Content-Kette),damit die Realisierbarkeit der Organisation und der Bereicherung von großen digitalen wissenschaftlichen Repositories quer durch Europa durch fortschrittliche Techniken der Registrierung, des Kommentierens, der Abfrage, des Mischens und der Aggregation garantiert wird.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

LehrerInnen der Naturwissenschaften erhalten über das OpenScienceResources Portal Zugang zu hochwertigem digitalem Content, der auf Webseiten von Wissenschaftszentren, Wissenschaftsmuseen, Schulportalen etc. angeboten wird und den sie für einen attraktiven naturwissenschaftlichen Unterricht nutzen können.

Gegenstände: Naturwissenschaften

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Organic Edunet

A Multilingual Federation of Learning Repositories with Quality Content for the Awareness and Education of European Youth about Organic Agriculture and Agroecology

Organic.Edunet Österreich: http://www.virtuelleschule.at/organic.edunet
Organic Edunet EU Projekt: http://www.organic.edunet.eu

Projektlaufzeit: 01.10.2007 - 30.09.2010

Kurzbeschreibung:

Das Projekt Organic.Edunet hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang, die Verwendung und Ausschöpfung von digitalem pädagogischen Content im Zusammenhang mit Biologischen Landbau und Agroökologie zu erleichtern. Im Projekt geht es da

  • Content Produzenten zu unterstützen, die Lehrmaterial zum Thema Organische Landwirtschaft und Agrarökologie erstellen. Diese Materialien sollen in einem Online-Verzeichnis veröffentlicht und mit multilingualen, dem europäischen Standard entsprechenden Metadaten versehen werden.
  • Eine multilinguale Anwendung anzubieten - das Organic Edunet Webportal - welches dem User eine funktionelle Suche, verlässliche Bereitstellung, problemlosen Zugang und unkomplizierte Nutzung dieser Lehrmaterialien ermöglicht.
  • Bildungs-Szenarios zu schaffen, welche die Anwendung des Organic Edunet Webportals und dessen Inhalte einsetzen, um damit den Unterricht zu den Themen Organische Landwirtschaft und Agrarökologie in Schulen und Universitäten zu bereichern.
  • Projektergebnisse zu evaluieren, die sowohl aus fokussierten Pilotversuchen als auch aus freien Bewertungsevents resultieren, welche in verschiedenen Europäischen Schulen und Universitäten stattfinden werden.
  • Organisationsstrukturen zu schaffen, welche die Kooperation von Content-Erstellern auf diesem speziellen Fachgebiet festigen und die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse unterstützen.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Bei Organic.Edunet sollen einerseits SchülerInnen im Grund- und Sekundärschulalter durch das formale Bildungssystem mit Konzepten und Vorteilen des Biologischen Landbaus und der Agroökologie vertraut gemacht werden. Andererseits sollen junge AgrarexpertInnen über die Methoden und Praktiken des Biologischen Landbaus und der Agroökologie durch formale Bildungssysteme der höheren Bildung (Universitäten der Bodenkultur) unterrichtet werden.

Das Internetportal bietet LehrerInnen und SchülerInnen Informationen und digitale Materialien für organische Landwirtschaft und die Agrarökologie, z. B. ökologische Gegebenheiten und Zusammenhänge auf Landbauflächen oder Sammlung von bestehenden Daten mit Übungsbeispielen (Lernobjekten).

Gegenstände: Biologie, Chemie, Mathematik; Fächer an landwirtschaftlichen Schulen

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P2V

P2V - Peer to Peer networking for Valorisation 

P2V Website: http://p2v.eun.org 

Projektlaufzeit: 2006-2008 01. 2007 - 12. 2008

Folgeprojekt von: ERNIST; P2P

Kurzbeschreibung:

P2V ist ein Projekt, das auf zwei Netzwerken aufbaute, dem European Schoolnet und der Standing International Conference of Inspectorates. Ausgangspunkt des Projektes war der Ansatz des „Peer-Learning“, d. h. der Ansatz „von einander zu lernen“. Ziel von P2V war es, das „Peer-Learning“ zwischen Unterrichtsministerien, Schulen und Inspektoraten zu fördern, d. h. LehrerInnen, InspektorInnen und politische Entscheidungsträger sollten darin unterstützt werden, durch Peer-Learning pädagogische Methoden und Ansätze sowie Inspektionsschemata in anderen Ländern für sich zu entdecken. Drei Themenschwerpunkte, die für die vermehrte Aufnahme von e-Learning in Schulen wesentlich sind, wurden hierbei im Rahmen des Projektes bearbeitet:

1. digitale Ressourcen (Zugang, gemeinsame Nutzung, allgemeine Standards),

2. Digital Literacy (kompetenter, effektiver und verantwortungsvoller Einsatz von Technologie) und 3. neue Lernumgebungen (online-Lernen, zukünftige Unterrichtsmodelle).

Das Projekt wurde in 3 Handlungssträngen durchgeführt:

1. auf der politischen Ebene:

Organisation von „Peer Learning“-Besuchen zwischen Unterrichtsministerien zum Austausch von Erfahrungen und Ansichten über den Gebrauch von IKT in verschiedenen Bildungssystemen und daraus resultierend Entwicklung wichtiger Schlüsselpunkte im Zusammenhang mit der erfolgreichen Annahme von IKT in Bildungssystemen

2. auf der Schulebene:

Teilnahme an Pear-Learning Aktivitäten u. a. in Form von gegenseitigen Überprüfungen (Peer-Reviewing), wobei der Fokus auf das Thema der neuen Lernumgebung gerichtet war. Dabei ging es um die Anwendung der im Vorgängerprojekt P2P entwickelten Methodologie zu gegenseitigen Überprüfung innovativer Aktivitäten. Des Weiteren wurden wechselseitige Besuche zwischen Schulen organisiert und ein online Tool zur Durchführung von Peer-Learning entwickelt. D. h. es wurden ähnliche Schulen miteinander verglichen (um die Schulen vergleichbar zu machen, wurde u. a. Becta verwendet), dann wurde evaluiert (Eigensicht und Fremdsicht!).

3. auf der Ebene der Inspektion:

Ziel der Peer-Learning Aktivitäten auf dieser Ebene war die Evaluierung des IKT-Bewertungsrahmens, der von InspektorInnen im vorangegangenen P2P Projekt entwickelt worden war, sowie dessen Test und Anwendung in verschiedenen Ländern. Hierbei wurden die Möglichkeiten einer Adaption des Rahmens für den Gebrauch als Audit-Tool zur Selbstevaluation und als Roadmap für den institutionellen Wandel in Richtung einer „School e-maturity“ überprü

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Das Projekt P2V bietet BildungsexpertInnen in Politik, Praxis und Schulinspektionen

  • neue überarbeitete Methoden für "Peer Learning", d.h. Best Practice in Schulen,
  • einen Rahmen für Tests in Schulen, der durch InspektorInnen und Schulen für nationale und internationale Projekt genutzt werden kann,
  • Studien, die nach Gegenständen geclustert werden können
  • Analysen und strategische Papiere.
  • Best Practice – Besuchsberichte, und
  • Berichte über die Ergebnisse von Tests.

Es sind zwar vor allem LehrerInnen in das Projekt eingebunden, aber durch die Evaluierung entsteht auch ein Dialog mit den SchülerInnen.

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pSkills

Programming Skills Development in Secondary Education by means of Modern Educational Programming Languages

Projektlaufzeit: 10. 2009 - 09. 2011

Kurzbeschreibung:

Algorithmisches Denken ist heute in vielen Bereichen der Technologie und der Wissenschaft notwendig. Moderne Informationssysteme und Computer-Anwendungen aller Art etwa erfordern bei erweiterter Nutzung und für Adaptationen Grundkenntnisse in Programmiersprachen. Programmierfähigkeiten sind auch notwendig, um die Erweiterbarkeit von Open Source Software ausschöpfen zu können. Nicht zuletzt kann die Europäische IKT-Industrie nur dann wettbewerbsfähig bleiben, wenn es gelingt junge talentierte Menschen für Informatik zu begeistern. Umso wichtiger ist es, dass SchülerInnen sich möglichst früh im Rahmen des Informatikunterrichts mit Programmiersprachen auseinandersetzen und entsprechende Kenntnisse erwerben. 

Das Projekt pSkills befasst sich mit der Entwicklung von Programmierkenntnissen in der Sekundarstufe mit Hilfe von modernen pädagogischen Programmiersprachen. Hier geht es um die Erarbeitung und Sammlung von Lehrplänen zu Programmiersprachen sowie die Entwicklung von Lern- und Trainings-Szenarien für LehrerInnen- und SchülerInnen für den traditionellen Unterricht in der Klasse in Mittleren und Höheren Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, den „Gender Gape“ im Bereich der Informatik und der EDV-Berufe zu verringern und Mädchen mehr für Computerwissenschaften zu begeistern.

Das Projekt pSkills hat folgende Zie

  • Gestaltung von entwicklungsfähigen, attraktiven und effektiven Programmierkursen in der Sekundarstufe unter Berücksichtigung der jüngsten Fortschritte in den pädagogischen Programmiersprachen
  • Sammlung und Adaption geeigneter pädagogischer Programmiersprachen-Umgebungen
  • Erarbeitung von europaweit harmonisierten Lehrplänen zu Programmiersprachen
  • Erarbeitung von Lern- und Trainings-Szenarien für LehrerInnen- und SchülerInnen für den traditionellen Unterricht in der Klasse für höhere und mittlere allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
  • Mittels moderner eLearning-Infrastruktur Schaffung eines einheitlichen Zugangs zu den betreffenden Materialien und Tools für eine effektive Nutzung in der Klasse
  • Veröffentlichung der Projektergebnisse (ausgewählte Tools, Trainingmaterial, Curricula) in Englisch, Griechisch, Italienisch, Deutsch und Estonisch mit dem Ziel, die Ergebnisse auch in andere Sprachen zu übersetzen
  • Ausbildung und Training von Informatik-LehrerInnen u. a. durch Schaffung eines Ausbildungsnetzwerkes und Organisation einer Summer School
  • Errichtung einer pSkills-Webseite




Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

pSkills bietet Informatik-LehrerInnen nicht nur die Möglichkeit einer Aus- und Fortbildung, die technologische Fortschritte und neue pädagogische Zugänge im Zusammenhang mit Programmiersprachen berücksichtigt. Die Unterrichtenden erhalten auch Zugang zu Trainings- und Lernszenarios, Materialien und Tools, die es ihnen ermöglichen, den Informatik-Unterricht ihren Bedürfnissen entsprechend attraktiv, effektiv und ansprechend zu gestalten.

Junge Menschen können so Kenntnisse erwerben und Kompetenzen entwickeln, die ihnen helfen werden, IKT in ihrer persönlichen Entwicklung, in ihrem zukünftigen Arbeitsleben und als Mitglieder der europäischen Informationsgesellschaft effektiv zu nutzen.

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RUeNTER

RURALeNTER: Capacity Building through ICT in Rural Areas

RUeNTER Dokumentation Österreich: http://www.virtuelleschule.at/ruenter
RUeNtER Projekthomepage: http://www.virtuelleschule.at/ruenter  

Projektlaufzeit: 10. 2009 - 09. 2011

Kurzbeschreibung:

Menschen in ländlichen und abgelegenen Regionen haben es schwerer, Zugang zu IKT-Diensten zu bekommen und diese in ihrem Alltag einzusetzen. Damit laufen sie Gefahr gegenüber der städtischen Bevölkerung benachteiligt zu werden, wenn es darum geht, auf gegenwärtige Herausforderungen zu antworten und am Lebenslangen Lernen teilzunehmen.

Das Projekt RUeNTER nimmt sich dieses bisher kaum beachteten Themas an: Ausgangspunkt ist eine Analyse der Situation hinsichtlich des Einsatzes von IKT in ländlichen Regionen Griechenlands, Österreichs, Rumäniens und Spaniens. Darauf aufbauend wird ein Web-Portal für IKT-Dienste für Erwachsene in ländlichen Gebieten entwickelt werden. Außerdem soll ein allgemeingültiger Trainingsplan entworfen werden, um Erwachsene (vor allem LehrerInnen-Ausbildung) auf die Nutzung von IKT-Diensten in ländlichen Gebieten vorzubereiten. BewohnerInnen solcher Regionen sollen so die Möglichkeit bekommen, Fähigkeiten und Kenntnisse im IKT-Bereich aufzubauen, die für die Teilnahme an der Informationsgesellschaft, aber auch für ihren Alltag von Bedeutung sind, und sollen damit zu initiativen und innovativen Lebenslang Lernenden werden.

Das Projekt RUeNTER hat sich folgende Ziele gesetz

  • Identifikation existierender IKT-Dienste in ländlichen Gebieten und Überprüfung in Hinblick auf ihren Nutzen für BewohnerInnen ländlicher Gebiete
  • Analyse der Bedürfnisse, was den Support von Erwachsenen in ländlichen Gebieten Griechenlands, Österreichs, Spaniens und Rumäniens bei IKT-Diensten betrifft, wobei verschiedene Grade der Bereitstellung und Annahme von IKT-Diensten berücksichtigt werden
  • Entwicklung eines allgemeingültigen Ausbildungslehrplanes zur Vorbereitung von Erwachsenen (LehrerInnen-Ausbildung) in ländlichen Gebieten auf die Nutzung von IKT-Diensten in Form von Blended Learning-Modellen für Erwachsene und innovativem online angebotenem e-learning Content
  • Entwicklung des multilingualen RUeNTER Web Portals für IKT-Dienste (Online-Services) für Erwachsene in ländlichen Gebieten in Griechenland, Österreich, Rumänien und Spanien
  • Formulierung von Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und regionale Autoritäten, wie das RUeNTER Portal und der entwickelte E-learning Content genutzt werden kann, um die Ausbildung der BürgerInnen in Hinblick auf die vorteilhafte Nutzung von IKT-Diensten zu unterstützen
  • Transfer von Wissen und Best Practices von Ländern mit fortgeschrittenen IKT-Diensten zu diesbezüglich unterentwickelten Ländern

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Die Qualität, Attraktivität und die Anbindung an Möglichkeiten für lebenslanges Lernen sollen für Menschen jeden Alters in ländlichen Regionen verbessert werden. Mit dem RUeNTER Web Portal wird für sie der Zugang zu IKT-Diensten leichter. Gleichzeitig werden ihnen neue Methoden, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung gestellt, um IKT-Dienste einerseits in ihrem Alltag und andererseits für pädagogische Zwecke im Sinne des lebenslangen Lernens besser nutzen zu können. BewohnerInnen ländlicher Gebiete können so nicht nur ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der IKT zu verbessern, sondern auch am Lebenslangen Lernen und an der Informationsgesellschaft teilnehmen.

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STEPS

Study of the Impact of Technology in Primary Schools

Projektlaufzeit: 01. 2008 – 06. 2009

Folgeprojekt von: Studie von 2006

Kurzbeschreibung:

STEPS (Studie der Auswirkungen von Technologie-Einsatz in der Primärstufe) ist eine Fortsetzung einer anderen erfolgreichen Studie, die bereits 2006 durchgeführt wurde, um den Einfluss der Integration von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) auf den Primärunterricht zu untersuchen. STEPS ist eine Gemeinschaft aus der Praxis, ein Vorzeigeprojekt über den optimalen IKT-Einsatz an Europas Primärschulen und die erste vertiefende Analyse über den Einfluss von IKT im Primärunterricht. Die STEPS-Studie erstellt eine vergleichende Analyse zwischen den EU-Staaten sowie Norwegen, Liechtenstein und Island über die Integration von IKT in Primärschulen.

Die Ergebnisse werden Auskunft darüber geben, wie sich der Einsatz von IKT im Primärunterricht auf LehrerInnen und SchülerInnen bzw. auf das Lehren und Lernen auswirkt und sollen die Basis für die Entwicklung von Richtlinien für zukünftige Vorgangsweisen hinsichtlich der Integration von IKT in der Primärschulbildung darstellen. Kulturelle, soziale und ökonomische Faktoren sollen hierbei Berücksichtigung finden.

    - Ergebnisse (Bewertungen, quantitative und qualitative Daten)

    - Berichte (enthält u. a. Kurzberichte über IKT an Primärschulen aus 30 Ländern)

    - Beispiele von „Good Practice“ (in einer Datenbank mit Suchfunktionen).

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Ein wichtiger Teil des Projekts ist eine Sammlung von „Good Practice“-Beispielen. LehrerInnen, die IKT in der Primärstufe einsetzen, sind herzlich eingeladen, solche Beispiele an die Virtuelle Schule zu schicken. Bitte helfen Sie uns dabei, eine Erfolgsgeschichte des IKT zu schreiben, sei es in Form eines Stundenbilds, einer Übung oder eines Langzeit-Projekts.

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Wirtschaftliche Brücke

Wirtschaftliche Brücke durch Sprachenvielfalt im Grenzgebiet

Wirtschaftliche Brücke: http://www.sprachoffensive.at 

Projektlaufzeit: 04. 2005- 09. 2006

Kurzbeschreibung:

Beim Projekt „Wirtschaftliche Brücke“ handelt es sich um eine Sprachoffensive für vier Altersgruppen. Ziel des drei jährigen Projektes war die Förderung der deutschen Sprache in Ungarn bzw. der ungarischen Sprache in Niederösterreich vom Kindergarten über Volksschule zur Primärstufe und darüber hinaus auch Sekundarstufe.

Konkret ging es dar

  • sprachliche Barrieren abzubauen,
  • ein mehrsprachiges Aufwachsen zu gewährleisten
  • Förderung der Mehrsprachigkeit in der Region durch das frühe Erlernen einer zweiten Sprache und durch Chancen für die jeweiligen sprachlichen Minderheiten
  • Durch gezielte Ansprache von Kindergärten und Schulen sollte ein langjähriges Projekt entstehen, um sprachlichen Barrieren abzubauen, ein mehrsprachiges Aufwachsen zu gewährleisten und der Region neue wirtschaftliche Impulse zu geben.

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

SchülerInnen vom Grundschulalter (6-10 Jahre) bis zur Sekundarstufe (Sekundarstufe I: 10-14 Jahre und Sekundarstufe II: 15+ Jahre) in berufsbildenden und Allgemeinbildenden Höheren Schulen, die an Ungarisch- und Slowakisch Kenntnissen interessiert sind, wird altersgerechtes Lesematerial wie Bilderbücher, Bücher, Zeitschriften, Magazine etc. zusammen mit entsprechender IT Unterstützung (Internet, Inhalte auf Bildungsplattformen z. B. www.schule.at oder www.sulinet.hu) zur Verfügung gestellt.

PädagogInnen werden geschult, um die Materialien effizient einsetzen zu können – und zwar sowohl auf traditionellem Weg (Bücher, Magazine, etc.) als auch mittels IKT-Einsatz. Möglichkeiten des Einsatzes von IKT im zweisprachigen Bereich als „Best Practice“ werden vorgestellt. Ziel ist es auch, die Bedeutung des Mediums Internet für die Ausbildung zur Mehrsprachigkeit bei PädagogInnen bewusst zu machen.

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EUN

EUN – European Schoolnet

EUN Homepage: http://www.eun.org 

Projektlaufzeit: Gründung 1997

Kurzbeschreibung:

Das European Schoolnet ist eine einmalige Partnerschaft zwischen 31 Unterrichtsministerien in Europa und darüber hinaus, die sich zum Ziel gesetzt hat, Unterrichtsministerien, Schulen, LehrerInnen und ForscherInnen zu Innovationen beim Lehren und Lernen zu veranlassen.

Das EUN beleuchtet den Einsatz von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) im Bildungsbereich für EntscheidungsträgerInnen und BildungsexpertInnen. Dies wird durch den Austausch von Kommunikation und Informationen auf allen Bildungsebenen erreicht, indem neue Technologien eingesetzt werden. Das EUN identifiziert in diesem Kontext Best Practice und Prioritäten in der Bildung in Europa und veröffentlicht Länderberichte, die Auskunft über wesentliche Trends und Strategien in den heutigen Bildungssystemen in Bezug auf IKT geben. Das EUN führt außerdem Studien zu Themen wie Internetsicherheit, Nutzen von Lernobjekten, Einsatz von Spielen in Schulen etc. durch.

Das EUN als eine europäische Plattform für Schulen fördert den effektiven Einsatz von Technologien beim Lehren und Lernen, betont die europäische Dimension der Bildung, entwickelt neue pädagogische Zugänge und versucht das Interessen, an Mathematik, Naturwissenschaft und Technologie zu wecken. Weiters fungiert das EUN als Knotenpunkt für nationale und regionale Schulnetzwerke.

Der Austausch und die Interoperabilität von digitalen Lernressourcen ist ein weiterer Aufgabenschwerpunkt des EUN (z. B. bei Initiativen wie der des LRE-Portals)

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Das EUN bietet zahlreiche Lernmöglichkeiten und Projekte für Schulen, LehrerInnen und SchülerInnen in ganz Europa.

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ENIS

ENIS Europe und ENIS Österreich

ENIS Hompage: http://enis.eun.org

Verein ENIS Austria: http://www.enis.at

 

Kurzbeschreibung:

ENIS ist ein Netzwerk europäischer Schulen, in denen Informationstechnologien eine bedeutende Rolle spielen. In den zertifizierten Schulen muss die Infrastruktur dafür sehr ausgereift sein und es müssen didaktische und methodische Konzepte erprobt und umgesetzt werden. Austausch von Erfahrungen und Informationen auf schulischer Ebene ist eines der Hauptziele dieses europäischen Netzwerks.

Nationale Ministerien sind zuständig für die Auswahl der ENIS Schulen. Diese werden meist aus einem bereits bestehenden und aktiven nationalen Netzwerk innovativer Schulen oder aus einem nationale 'NIS' – nationale innovative Schule ausgewählt.

ENIS

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

ENIS Schulen sind Schulen, die sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene als innovative Zentren für den Einsatz von IKT im Unterricht ausgezeichnet sind. LehrerInnen und SchülerInnen solcher Schulen können über das ENIS Netzwerk Erfahrungen, Probleme und Lösungen sowie Best Practice mit anderen ENIS Schulen in Europa austauschen. LehrerInnen haben die Möglichkeit, sich in Seminaren, Konferenzen und Workshops zu pädagogischen und technologischen Themen fortzubilden und können neue pädagogische Materialen im Unterricht testen und evaluieren. Zusätzlich bietet ENIS die Gelegenheit, Schulprojekte und Aktionen für nationale und internationale Seminare und Konferenzen vorzubereiten und dort zu präsentieren.

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EPS - European Science Parlament

ESP: European Science Parliament – Europäisches Wissenschaftsparlament

Wissenschaftsparlament: http://www.science-parliament.eu

Kurzbeschreibung:

Das European Science Parliament ist ein Forum der Stadt Aachen und der RWTH Universität Aachen, das sich mit aktuellen sozio-politischen Themen im Zusammenhang mit Wissenschaft und Forschung befasst. Das ESP soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft voranbringen und neue Methoden der Teilhabe für alle entwickeln – unabhängig vom Alter, von der Nationalität oder dem Beruf.

ExpertInnen aus ganz Europa werden mit einer interessierten Öffentlichkeit zusammengebracht. Um Fragen von paneuropäischer Bedeutung zu diskutieren, verbindet das ESP Internet-Diskussionsformen mit der klassischen Konferenz in einer neuen Art und Weise der Teilnahme: Online-Diskussionen stehen jedem offen, sie können das Grundwissen schaffen und die TeilnehmerInnen für die Konferenz vorbereiten. Komplexere Fragen können dann im Detail diskutiert werden.

Zusätzlich werden die engagiertesten DiskutantInnen zur ESP-Konferenz eingeladen, die im März 2010 in Aachen stattfindet.

An der ESP-Konferenz werden 120 ParlamentarierInnen teilnehmen, davon 45 ausgewählte SchülerInnen im Alter 15+ und 25 UniversitätsstudentInnen als RepräsentantInnen der jüngeren Generation, gemeinsam mit VertreterInnen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und der Medien sowie RepräsentantInnen von NGOs. Auf der Konferenz werden keine politischen Fraktionen gebildet. Vielmehr ist jede Gruppe für einen Aspekt des Themas verantwortlich und soll versuchen objektive Erkenntnisse der modernen Wissenschaften, der neuen Medien und der europäischen Politik zu sammeln. TeilnehmerInnen an der ESP-Konferenz finden nicht nur die klassische Parlamentsarbeit im Sinne von Wahlen, Plenum und Komitees vor, sondern auch innovative Methoden wie das Wissenscafe, wo Gruppen und Themen gemischt werden, um so multidisziplinäre Zugänge zu den gestellten Fragen zu finden.

Das European Science Parliament hat folgende Ziel

  • Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und Entwicklung neue Formen der Partizipation, die für alle zugänglich und verwendbar sind, unabhängig von Alter, Herkunft oder Beruf.
  • Verabschiedung einer gemeinsamen Stellungnahme zum Thema (Aachener Erklärung), die später als Empfehlung an EU-Institutionen überreicht wird.
  • Netzwerkbildung auf europäischer Ebene

Was bringt das Projekt LehrerInnen und SchülerInnen?

Die SchülerInnen im Alter von 15-19 Jahren nehmen im Voraus an einem Online-Wettbewerb teil und diskutieren auf Englisch mit StudentInnen, WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen aus ganz Europa über ein Thema von globaler Wichtigkeit. Die besten Beiträge werden prämiert und je eine Schule aus 15 europäischen Ländern (mit drei SchülerInnen und einem Lehrer/einer Lehrerin) nach Aachen zu der offiziellen ESP-Tagung eingeladen.

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